Die zunehmenden Hitzetage stellen Städte vor neue Herausforderungen. Mit einem Postulat fordert die SP/JUSO-Fraktion den Stadtrat auf, zu prüfen, ob Sprühnebel-Verdunster an ausgewählten Standorten im öffentlichen Raum als ergänzende Hitzeschutzmassnahme eingesetzt werden können.
Die Stadt Luzern hat in den vergangenen Jahren bereits wichtige Schritte zur Anpassung an den Klimawandel unternommen. So wurden 2024 erstmals mobile «grüne Inseln» getestet und aufgrund der positiven Erfahrungen 2025 weitergeführt und ausgebaut. Begrünung, Entsiegelung und Beschattung bleiben die zentralen und nachhaltigsten Instrumente zur Bekämpfung von städtischer Überhitzung.
Gleichzeitig gibt es jedoch Orte in der Stadt, an denen zusätzliche Begrünung nur eingeschränkt möglich ist. Dazu gehören stark versiegelte Plätze, stark frequentierte Aufenthaltsbereiche oder enge Strassenräume. Für solche Standorte sollen ergänzende Massnahmen geprüft werden.
Angesichts der fortschreitenden Klimaerwärmung und der erwarteten Zunahme von Hitzetagen braucht es nach Ansicht der Postulant:innen einen breiten Instrumentenkasten für den Hitzeschutz.
Das eingereichte Postulat fordert den Stadtrat auf, zu prüfen, wo und unter welchen meteorologischen Bedingungen er Sprühnebelanlagen an ausgewählten Standorten im öffentlichen Raum der Stadt Luzern als ergänzende Massnahme zu den bereits laufenden Begrünungs- und Beschattungsmassnahmen zur Hitzeminderung einsetzen kann.
Für Rückfragen:
Anina Koch, Mitglied SP/JUSO-Fraktion, 079 741 79 71