Die SP/JUSO-Fraktion hat das Postulat «Aufwertung des Schwanenplatzes durch mehr Grün- und Aufenthaltsqualität» eingereicht. Die Postulantinnen bitten den Stadtrat zu prüfen, wie der Schwanenplatz unter Berücksichtigung der veränderten Nutzungssituation zu einem attraktiven, klimaangepassten und lebendigen Aufenthaltsort aufgewertet werden kann.
Der Schwanenplatz ist einer der zentralsten und bekanntesten Plätze der Stadt Luzern und bildet das Eingangstor zur Altstadt sowie einen wichtigen Ort für Einheimische und Gäste. Bereits der Bevölkerungsantrag «Carfreier Schwanenplatz jetzt!» hat die Umgestaltung des Schwanenplatzes gefordert. Inzwischen haben sich die Bedingungen geändert. Seit der Einführung der Gebühren von 100 Franken für Reisecars hat sich die Situation auf dem Platz deutlich verändert. Die Zahl der Cars und damit die bisherige Nutzung des Platzes haben spürbar abgenommen. Dadurch präsentiert sich der Schwanenplatz heute oft als weitgehend leerer und versiegelter Betonplatz mit geringer Aufenthaltsqualität.
Diese neue Ausgangslage bietet der Stadt Luzern die Chance, den Schwanenplatz neu zu denken. Angesichts zunehmender Sommerhitze und des Bedürfnisses nach attraktiven öffentlichen Räumen besteht ein grosses Potenzial, den Platz durch zusätzliche Begrünung und eine Neugestaltung aufzuwerten. Entsiegelung, Bäume, Grüninseln, Sitzgelegenheiten und eine ansprechende Gestaltung würden nicht nur das Stadtbild verbessern, sondern auch einen Beitrag zur Klimaanpassung, zur Biodiversität und zur Lebensqualität leisten.
Der Schwanenplatz sollte nicht primär als leerer Verkehrsraum wahrgenommen werden, sondern als repräsentativer und einladender öffentlicher Ort für die Bevölkerung und die zahlreichen Besucherinnen und Besucher der Stadt Luzern.
Vor diesem Hintergrund bitten die Postulantinnen den Stadtrat zu prüfen, wie der Schwanenplatz unter Berücksichtigung der veränderten Nutzungssituation zu einem attraktiven, klimaangepassten und lebendigen Aufenthaltsort aufgewertet werden kann. Insbesondere sind Massnahmen wie Entsiegelung, die Schaffung von Grünflächen, Bäumen, Sitzgelegenheiten und einer verbesserten Aufenthaltsqualität zu prüfen.
Für Rückfragen:
Pascale Koch, Mitglied SP/JUSO-Fraktion, pascikoch@gmail.com, 076 361 51 64